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ÜBER MICH

Roger De Win im Fotostudio

Eine Talkshow am TV, eine Radio-Rubrik und ganz viel eigene Musik: Kaum einer lebt in der Schweiz so sehr mit und für den Schlager wie Roger De Win. 2024 wird für den Thurgauer ein spezielles Jahr: Er feiert seinen 50. Geburtstag und gleich mehrere Jubiläen. Vor genau zehn Jahren erschien sein erstes Mundart-Album «Unglaublich guet». Aus diesem Anlass werden einige der damaligen Songs 2024 als Remixes neu aufgelegt.

 

Am 1. März 2024 bringt er mit «Kompliment, Kompliment» zudem eine neue Single heraus, mit der er sich vor all jenen Legenden verneigt, die bei ihm einst das Feuer entfacht und ihn zur Musik gebracht haben. «I go on» heisst ein ganz spezieller Titel, der im Verlauf des Jahres erscheinen wird und ein Novum darstellt: Geschrieben hat er ihn mit knapp 20, drei Jahrzehnte später lanciert er just mit «I go on» seine erste Single in englischer Sprache.

Doppelten Grund zum Feiern hat Roger De Win als Moderator der Sendung «Schlager-Talk» bei TELE TOP: Im März gibt’s ein Special zur 100. Sendung, im folgt eine Jubiläumsausgabe zu «10 Jahre Schlagertalk». Längst geben sich die Stars der internationalen Szene bei ihm die Klinke in die Hand. Im Wissen darum bei Roger De Win auf ein Gegenüber zu treffen, das den Schlager ebenso liebt, aus eigener Erfahrung aber auch die Schattenseiten kennt und reflektieren kann.

Was fehlt noch? «Der ganz grosse Hit!», meint er lachend. Dieser Traum blieb bislang unerfüllt. Mehr denn je gilt für Roger De Win deshalb: «I go on».

RÜCKBLICK

2021

Aufbruch ins neue Jahrzent

Im Frühling 2021 erschien die erfrischende Single «Am Horizont». Die Stimme markant wie nie und soundtechnisch mit der eindeutigen Botschaft: «Jetzt erst recht!» Den eigenen Weg kann man sich, wie es so schön heisst, ja auch mit den Steinen pflastern, die einem in den Weg gelegt werden. Dieses Motto versuchte Roger De Win mit seiner ganz eigenen Note umzusetzen.

Der Song könnte auch als Kurztherapie gegen aktuelle, schwere Zeiten durchgehen – aber eigentlich ist es in erster Linie eine kleine Vater-Sohn-Geschichte mit einem grossen Stück Lebensphilosophie. Erzählt in drei Schlagerminuten. Motto: Und sie dreht sich doch! Aufbauend, hintergründig, vorwärtsschauend. Ein typischer Roger-De-Win-Song eben.

 

Aber auch sonst prägt Roger De Win die Schweizer Schlagerlandschaft weiter: Seine Sendung «Schlager-Talk» auf TELE TOP erfreut sich nach wie vor grosser Beliebtheit – auch unter internationalen Stars. Und in seiner Rubrik «Schlagermosaik» auf Radio SRF Musikwelle sorgt er immer wieder für Furore mit kritischen und schlagerhistorischen Ansichten über die Branche.

Am Horizont mit Roger De Win

2019

Jubiläen, Erfolge, Traditionen

Roger De Win mit Bernhard Brink

 Mit Radioerfolgen wie «Unglaublich gut» und «Wenn du willst, dass ich geh» setzte Roger De Win 2019 weitere Meilensteine in seiner Karriere. Seit 5 Jahren ist er nun ausserdem schon auf Sendung mit seiner eigenen Talkshow «Schlager-Talk» auf TELE TOP. Dazu gratulierten ihm in einer Sondersendung auch die grossen Stars der Branche. Längst hat sich der Schweizer Sänger auch international als Kenner der Branche ausgewiesen – und erfreut sich an vielen internationalen Anfragen für seine Show.  

2017

Meilensteine einer Karriere!

2017 führt Roger De Win auf die Bühnen nach Österreich, Deutschland, Ungarn, die Slowakei und die Schweiz – über 25 Konzerte gab er im Rahmen seiner «Wenn Sommer vergehen»-Tour und überzeugte dabei vor internationalem Publikum. Für ihn selber war diese Tour der Höhepunkt seiner bisherigen Karriere: «Knapp 10 Jahren lang hab ich auf so etwas hingearbeitet – der Applaus bei diesen Auftritten wird mir unvergesslich bleiben.» 

Roger De Win live mit Brassband

2016

"Wenn Sommer vergehen"

Roger De Win und Francine Jordi

Zehn Jahre ist Roger De Win nun im Schlagergeschäft. Mit seinem neusten Album «Wenn Sommer vergehen» beweist er, dass er sich aber bereits eine eigene Nische geschaffen hat: auf der Kuppe zwischen Rock, Pop und Schlager, mit Texten, die bewegen und überraschen. Radio SRF Musikwelle sagt: «Er ist einfach gut und steht für gehobenen deutschen Schlager wie Udo Jürgens oder Roland Kaiser».

Inzwischen steht er zusammen mit grossen Namen wie Francine Jordi, Markus Wolfahrt, Leonard, Trauffer, Monique, Vanessa Mai, u.v.a. auf der Bühne, empfängt in seiner eigenen TV-Sendung Stars wie Semino Rossi, Roland Kaiser, Michelle, die Amigos, Fantasy, etc., präsentiert Events wie die «Alpenrock-Arena» und das «Schlagerzelt» am Fantastical und erreicht mit seinen Liedern dank der internationalen Radiopräsenz ein Millionenpublikum in Deutschland, Österreich, Belgien, Holland und der Schweiz. Und seine Ansprüche an berührende Kompositionen und gehobene Texte beweist er auf dem neusten Album in Songs wie «Das letzte Adieu», «Noch einmal Paris seh’n», «Mein Dorf», u.v.a. Überzeugen Sie sich selbst!

2014

Mundartalbum "Unglaublich gute" erscheint

Zwei Jahre sind vergangen seit «Sternenfänger». Und einer der auffälligsten Karriere-Eckpunkte war für Roger De Win: Es lief für ihn besser in Österreich und Deutschland als in der Schweiz. So entwickelte er zusammen mit Produzent Helly Kumpusch eine gewagte Idee: Ein Album in Mundart musste her. Und zwar im schweizweit eher ungeliebten Thurgauer Dialekt – seiner Muttersprache. Dass das ein gewagtes Unterfangen war, war ihm bewusst.

Darum ging er gleich noch einen Schritt weiter: Auf dem Schweizer Album «Unglaublich guet» mixt Roger De Win erstmals Elemente aus Pop, Rock und Schlager zu seinem eigenen, erdigen und eingängigen Stil. Rockige Gitarrenriffs, tiefgehende Texte, berührende Balladen: Damit wollte er natürlich auch anecken. Er selbst sagte damals: «Da singt ein Schlagersänger plötzlich Pop und Bluessongs und erst noch auf Mundart – das irritiert natürlich etwas.» Andererseits: Die Idee ist nicht neu. «Listen without Prejudice» nannte George Michael sein Album 1990. Eine Anspielung auf die Vorurteile gegenüber seiner Musik damals. Peter Maffay startete seine Karriere mit Schlagersongs, bevor er zum erfolgreichsten deutschen Rocker wurde. Sina und Gitte Haenning machten ebenfalls die musikalische Metamorphose durch vom Schlager zu Pop.

Aber Roger De Win ging es auch um Weiterentwicklung. Und der Erfolg gab ihm Recht: Nach Erscheinen des Albums stand er nicht mehr nur an Schlager-Events auf der Bühne, er war auch Gast an Rock-Open-Airs oder in TV-Sendungen wie dem «Samschtig-Jass». 

 

Die Thurgauer Zeitung wählte ihn auf die Liste der 100. wichtigsten Thurgauer («Who is Who» Kanton Thurgau 2014), das Seenachtsfest/Fantastical Kreuzlingen holte ihn für seine Musikevents als Moderator. Der Ostschweizer Fernsehsender TELE TOP konzipierte für ihn die seither monatlich laufende Sendung «Schlager-Talk», Sender wir Radio Swiss Pop nahmen Songs wie «S’isch Zit für mi», «Wenn jede Tag zellt» oder «Summer 96» fix ins Programm auf, und Lieder wie «Shirley» schaffte es in die Eurovisions-TV-Show «Hit auf Hit».

«Unglaublich guet» war der Startschuss für Roger De Wins Erfolg in der Schweiz.

Roger De Win im SRF Samschtigjass mit Monika Fasnacht

2012

Zweites Album: "Sternenfänger"

Roger De Win im Bayrischen Rundfunk

Sein Debutalbum war ein Achtungserfolg. Ein Durchbruch war es noch nicht. Die Songs überzeugten, hoben sich aber noch zu wenig ab von der Masse, wie Roger De Win selber fand. Für sein zweites Album «Sternenfänger» schrieb er darum bereits vieles selbst: Lieder und Texte. Und das ist zu spüren. Eine Journalistin nannte Roger De Win nach Durchhören dieses Albums «Schlagerpoet» - ein Image, das ihn bis heute begleitet.

Roger De Win selbst sagt seit diesem zweiten Album, er ist als «Sänger/Songschreiber» mit deutschen Texten unterwegs, inhaltlich getrieben von Themen wie der Wirtschaftskrise, dem Lebensalltag oder dem Anspruch an Liebeslieder mit Poesie.

Und inspiriert von den Entwicklungen rund um die EU und die Schwäche des Euros schrieb er etwa den Text zu «Wohin weht der Wind»: wortstark, durchdacht, pointiert. Ein politischer Schlager? Ja, und das bewusst. Ein Song, der auch bei den Radiostationen wieder gut ankam. Genauso wie «Diana», der es sogar in die deutschen Airplay-Charts schaffte.

 

Die Strahlkraft seiner Musik machte ihn erneut zum gern gesehenen Gast in Fernsehshows, auf einer Promo-Tour stellt er ausserdem das Album auch in Österreich und Deutschland bei vielen Radiostationen persönlich vor. «Sternenfänger» war eine Kurskorrektur und ein Statement. Gerade auch in Songs wie dem Titellied «Sternenfänger», das einmal mehr nicht von Liebe handelt, sondern von dem schonungslosen Spiegel, den man sich ab und an selber vorhalten sollte.

2010

Debutalbum "Was wäre wenn"

An diesem Tag erschien Roger De Wins Debutalbum «Was wäre wenn». Darauf bediente er noch die klassischen Schlagerfans. Titel wie «Es ist Sommer» schafften es in diesem Sommer in die TV-Show

«SRF bi de Lüt -live». 

Mit «Dein Comeback in meinem Leben» trat er ausserdem live am Heitere Openair auf und war in der SRF-Sommersendung «Schlagersommer» zu sehen. Bereits im Jahr 2008 trat Roger De Win mit dem Titel «Die Frau aus erotischen Träumen» im «Musikantenstadl» auf. 

Für den gleichen Song produzierte der SWR 2010 ein Video für die Sendung «Sonntagstour» mit Hansy Vogt. 

«Was wäre wenn» war ein Achtungserfolg: Bis heute laufen Titel aus dem Album bei Radiosendern in Ländern wie Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien und Holland.

Roger De Win in der TV Sendung Sonntagstour mit Hansy Vogt

2006

Die Anfänge: Erster Fernsehauftritt

SRF TV Sendung Eiger, Mönch und Maier

Fast 10 Jahre lang widmete sich Roger De Win der Musik als sein grosses Hobby, trat an kleinen Events, Partys oder örtlichen Stadtfesten auf und setzte dabei auf englischen Pop/Rock. 2005 lernte er den österreichischen Produzenten Helly Kumpusch kennen: Der erkannte das Talent von Roger De Win und nahm ihn unter Vertrag. Er bestand darauf, dass Roger De Win künftig nur auf deutsch singt. Um das Potential zu testen, kam der Titel «Lieb mich» auf den Markt: Ein klassischer, tanzbarer Gute-Laune-Schlager. Und er schlug ein: Viele Radiostationen nahmen den Song ins Programm und auch das Schweizer Fernsehen zeigte sich interessiert. Am 23. Januar strahlte SRF1 im Quiz «Eiger, Mönch und Maier» einen Clip mit dem Titel «Wo ist Marco» aus. Das Publikum musste herausfinden, wo Moderator Marco Fritsche sich befindet. Im Clip wurde fiktiv ein Video zu Roger De Wins «Lieb mich» gedreht. Es fand übrigens auf dem Schilthorn statt.

 

Das war der Startschuss für den weiteren Weg von Roger De Win. Es erschienen viele weitere Schlagertitel von ihm, die auf seinem ersten Album «Was wäre wenn» zu hören sind.

1995

Erstes Konzert mit seiner Band

Es war seine Patentarbeit (Abschlussdiplom): Unter dem Titel «Die Fassaden des Musikbusiness» beleuchtete Roger De Win in seinem letzten Jahr der Lehrerausbildung das Musikgeschäft hinter und vor den Kulissen.

 

Für seine schriftliche Fassung traf er Stars wie Sheryl Crow, Chris de Burgh, Sina, u.a., um sie über Schein und Sein der Musikwelt zu interviewen. Und für den praktischen Teil der Arbeit produzierte er selbst seine erste CD mit eigenen Songs. Die Plattentaufe fand am 26. Mai 1995 bei einem grossen Konzert in der Aula des Lehrerseminars Kreuzlingen statt.

 

Hervorragende Musiker wie die heutigen Profi-Gitarristen Roland Hofer, Felix Brühwiler und Martin Peter, sowie Drummer James Wehrli, Bassist Christoph Fischer und Sängerin Laura Strasser (die heute alle drei bei «Die wilde 13» spielen), Saxofonist Flavio Müller und Keyboarder Marcel Anderwert unterstützten in bei diesem Projekt. Die CD «The Patent» verkaufte sich damals übrigens 525 mal. 

Die Anfänge von Roger De Womn

1982

Aber wie kam er zur Musik?

Er war 8 Jahre alt, als er die Welt der Musik entdeckte. Sein Vater kaufte eine elektronische Orgel, in der Hoffnung, dass einer der Söhne sich musikalisch begeistern lässt. Das Gitarrenspiel brachte er sich in seiner Jugend selbst bei. Von 1990 bis 1995 absolvierte Roger De Win die Pädagogische Maturitätsschule Kreuzlingen (PMS) und schloss dabei sein Musik-Diplom am Klavier ab. Vier Jahre lang unterrichtete er danach als Grundschullehrer, besuchte später eine Journalistenschule und arbeitete als Radiomoderator und Unterhaltungs-Journalist. Seine Heimat blieb heute wie damals das Schweizer Städtchen Amriswil nahe des Bodensees.

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